Cannabiskuchen gegessen – Spital!

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Krass: Im Pongau in Salzburg landen drei Personen nach dem Verzehr von Cannabiskuchen im Spital - darunter ein 3-jähriges Kind!

Weil die 27-Jährige mit ihrem Kind zu Besuch gekommen ist, taut die Gastgeberin einen Kuchen auf. Was sie nicht weiß: Ihr 23-jähriger Sohn hat den Cannabiskuchen kurz davor gebacken und eine Hälfte im Tiefkühlschrank eingefroren. Nach dem Genuss mussten die beiden Frauen und das Kind erstmals ärztlich behandelt werden, so Valerie Bachler von der Polizei Salzburg:

"Kurz nach dem Verzehr haben alle drei Personen über Übelkeit und Schwindelanfälle geklagt. Die Rettung hat sie in das Klinikum in Schwarzach gebracht. Der Gesundheitszustand hat sich mittlerweile aber gebessert."

Polizisten haben im Haus neben dem Kuchen noch rund 20 Gramm Cannabis sichergestellt. Der 23-Jährige wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Doch wie wirkt Cannabis auf ein so junges Kind? Wir haben Allgemeinmediziner Wolfgang Auer gefragt:

"Körperliche Schäden werden mit Sicherheit nicht auftreten, denn Cannabis ist in normalen Dosen nicht toxisch, das heißt es kommt zu keiner Vergiftung und zu keinen Organschäden."

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