Italien: Die besten Ausreden

während der Ausgangsperre

(20.03.2020) Die Corona-Krise in Italien spitzt sich immer mehr zu. Neuesten Zahlen zufolge gibt es in dem Land schon mehr Tote als in China. Verständlich, dass die italienischen Behörden strengstens darauf achten, dass die Auflagen zur Ausgangssperre eingehalten werden. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, wird angezeigt. Bisher sind schon 53.000 Personen wegen Verstößen angezeigt worden (insgesamt wurden 1,2 Millionen Italiener kontrolliert).

Die strafrechtlichen Folgen sind: drei Monate Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 206 Euro. Wenn die Carabinieri Leute darauf ansprechen, warum sie sich auf der Straße aufhalten, bekommen sie oft kreative Ausreden zu hören - wir haben die kreativsten für dich herausgesucht:

Ein Autofahrer aus Recco in Ligurien versucht es mit der Mitleidsmasche und behauptet, seine Freundin habe ihn aus dem Haus verjagt. Dass er und seine “Freundin” schon seit über einem Jahr nicht mehr zusammenleben, hat er wohl vergessen zu erwähnen.

Drei Pustertaler Jugendliche sind in Bozen (das ist außerhalb ihrer Heimatgemeinde) erwischt worden und begründen ihr Zusammentreffen damit, dass sie Drogen besorgen wollten und legten sogar als Beweis eine Präzisionswaage zur genauen Überprüfung des Gewichts ihrer Drogen vor. Ob sie nun wohl wegen zwei Vergehen angezeigt werden?

Auch Ausländer sind vor Strafen nicht gefeit: Zwei biertrinkende Nigerianer behaupten in Modena, sie würden “einem Stamm aus der Subsahara angehören, der virusresistent ist".

Auch die etwas ältere Generation hat sich etwas einfallen lassen: Eine Autofahrerin erklärt den Beamten, dass sie einen Termin beim Friseur habe. Sie ist aber umsonst aus ihrer Gemeinde in Treviso rausgefahren, denn der Friseur hat schon seit über einer Woche zu. Und auch für den angeblich unter Schlaflosigkeit leidenden Pensionisten gab’s eine Anzeige - er ging nachts in Padua spazieren, was ebenfalls untersagt ist.

(apa/lz)

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