Jeder 5. stirbt wegen Ernährung

Zu viel Fett, Zucker, Salz

Jeder fünfte Mensch stirbt wegen ungesunder Ernährung. Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Demnach sind seit 2017 rund 11 Millionen Menschen an den Folgen von zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Salz und anderen schlechten Ernährungsgewohnheiten gestorben. Nüsse, Obst und Gemüse werden zu wenig konsumiert.

Wir essen aber nicht nur zu viel, wir essen auch zu schnell, sagt Sozialmediziner Michael Kunze:
"Der Alltag ist stressig, wir hetzen von A nach B, für genussvolles Essen oder die richtige Zubereitung bleibt keine Zeit. Somit stopfen wir eben schnell alles mögliche in uns rein."

In Österreich dürfte der Prozentsatz der Fast- und Junkfood-Fans ohnehin noch höher sein, als in der Studie angenommen. Kunze sagt:
"Ich schätze, dass sich rund 25 Prozent der Leute überhaupt nicht um gesunde Ernährung kümmern. Die essen Unmengen an Fett, an Zucker und an Salz. Das ist ein großer Problembereich."

In der Studie werden Magersucht und Hunger nicht berücksichtigt. Dabei wäre das wichtig, so Kunze:
"Wir müssen schon aufpassen, dass wir die Leute nicht in eine Mangel- und Unterernährung treiben. Ich denke da vor allem an junge Mädchen, die leider sehr schnell in einer Art Magerwahn in Probleme geraten."

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