Küken-Massen-Mord

750 Euro Strafe...

(15.05.2025) In einem erschütternden Fall von Tierquälerei und Sachbeschädigung muss sich ein 33-jähriger Rumäne vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten, wie die "Krone" heute berichtet. Der Mann, Vater von drei Kindern, hatte in einem Aufzuchtstall in Mittelkärnten vorsätzlich die Heizung sowie das Notfallsystem abgeschaltet – mit tödlichen Folgen: Rund 1000 Küken verendeten qualvoll.

„Tiere waren nicht schuld – aber der Chef“

Im Prozess gestand der Angeklagte die Tat offen ein. „Ich hatte keinen Ärger auf die Tiere, nur auf den Chef“, erklärte er vor Gericht. Laut Staatsanwältin Daniela Zupanc war das Abschalten der Heizung bei den empfindlichen Jungtieren ein Todesurteil: Fällt die Temperatur unter drei Grad, versuchen sich die Küken durch Zusammenrücken vor dem Erfrieren zu schützen – mit der Folge, dass viele erdrückt werden oder an Unterkühlung sterben.

Als Motiv gab der Mann an, aus Frust über seine Kündigung gehandelt zu haben. Er habe vier Jahre für das Unternehmen gearbeitet und sei nach einem Arbeitsunfall per WhatsApp entlassen worden. Der Betriebsleiter widersprach dieser Darstellung: Zwar habe es Konflikte gegeben, doch letztlich sei man zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen.

Geständnis, Schadenersatz – milde Strafe

Rund 3400 Euro betrug der Schaden durch den Tod der Tiere. Aufgrund des umfassenden Geständnisses und der bereits geleisteten Schadenswiedergutmachung entschied Richter Christian Liebhauser-Karl auf eine Diversion: Der Angeklagte muss 750 Euro zahlen, eine Vorstrafe bleibt ihm damit erspart. Mittlerweile arbeitet der Mann nicht mehr mit Tieren – er ist nun in der Transportbranche tätig.

(fd)

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