Kärntner „Hexentrio“: Anklage

Einweisung in Anstalt gefordert

Das okkulte Frauentrio aus Wernberg in Kärnten wird jetzt angeklagt. Die Frauen, die sich zu einer Art Hexenbande zusammengeschlossen hat, soll unter anderem eine Pensionistin ermordet sowie mehrere Brandstiftungen und Betrügereien auf dem Gewissen zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt eine Anklage eingebracht. Den zwei mutmaßlichen Haupttäterinnen wird Mord und Brandstiftung zur Last gelegt. Die dritte Frau soll nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Sie wurde mittlerweile aus der U-Haft entlassen. Ihr wird Beitragstäterschaft zur Brandstiftung sowie schwerer gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Kerstin Wassermann von der Kärntner Krone:

"Auffallend ist, dass nicht nur lebenslange Haft gefordert wird, sondern auch - aufgrund der Gefährlichkeitsprognose - für die beiden mutmaßlichen Haupttäterinnen die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Das kommt bei Frauen in der Justiz nur ganz selten vor."

Die Anklagen sind noch nicht rechtskräftig. Daher gibt es noch keinen Termin für die Hauptverhandlung.

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