Kajakfahrer verunglückt

Suche abgebrochen

(01.04.2026) Am Dienstagabend wurde einem Kajakfahrer die Teufelsschlucht bei Lofer (Pinzgau) zum Verhängnis. Der Mann kam mit seinem Gefährt unter Wasser und wurde eingeklemmt. Die Bergung war bis dato nicht erfolgreich.

Vermutet wird, dass der Kajakfahrer die Nacht in dem eiskalten Wasser nicht überlebt hat.

Die Wasserrettung, mit Helfern aus Österreich und Deutschland, sowie der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Polizei waren seit 18.30 Uhr an der Suche beteiligt. Auch der Notarzthubschrauber „Martin 6“ und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

„Es hat sich relativ schnell herausgestellt, dass es eine Gruppe von acht internationalen Kajakfahrern war – eigentlich sehr gute Leute. Dabei ist einer der Fahrer gekentert und wurde leider vermisst. Die Kollegen wussten zwar, wo er ungefähr liegt, konnten ihn aber alleine nicht bergen. Deshalb wurden wir dann alarmiert“, meint Robert Woschitz, stellvertretender Salzburger Wildwasserreferent.

Schwierige Bedingungen

Wegen der angebrochenen Dunkelheit und der schwierigen Bedingungen in der Teufelsschlucht brachen die Einsatzkräfte die Suche im Laufe der Nacht ab.

„Alleine das Gelände, um an die Unfallstelle heranzukommen, ist extrem schwierig, genauso wie an die Unfallstelle selbst. Als dann die Finsternis hereingebrochen ist, wurde es einfach zu gefährlich“, beschreibt Woschitz das Geschehen. Seit Mittwochfrüh läuft die Suche wieder. Der Verunfallte konnte zwar lokalisiert werden, allerdings wird angenommen, dass er nicht überlebt hat.

(apa/sp)

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