Tote bei Waldbränden in Kalifornien

Kampf gegen Flammen geht weiter

(01.10.2020) Der Kampf gegen die extremen Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien geht weiter. Mehr als 2.000 Feuerwehrleute und zahlreiche Helfer sind gestern in den Weinregionen Napa und Sonoma Valley im Einsatz gestanden, um das „Glass Fire“ unter Kontrolle zu bringen. Seit Sonntag haben die Flammen Dutzende Gebäude und Weingüter zerstört, Zehntausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Teile der Ortschaft St. Helena mit knapp 6.000 Einwohnern mussten evakuiert werden, insgesamt seien mehr als 20.000 Häuser in der Gefahrenzone.

Mittlerweile ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Im nordkalifornischen Shasta County ist ein Mensch durch die Flammen des „Zogg Fire“ ums Leben gekommen.

Für die beiden Brände, die derzeit wüten, sind die Ursachen aber noch nicht bekannt. Trockenes, heißes Wetter mit Temperaturen um 35 Grad Celsius und starke Winde begünstigen aber die Feuer. Erst am Wochenende soll es in der Region etwas abkühlen.

Die US-Westküste wird bereits seit Mitte August von Hunderten Feuern heimgesucht. Bisher sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, knapp 16.000 Quadratkilometer Land – das ist etwa so groß wie die Steiermark – wurden zerstört. Es sind die flächenmäßig schwersten Waldbrände in der jüngeren Geschichte Kaliforniens.

(mh/APA)

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