Spocking! 'Star Trek'-Geld in Kanada

Star-Trek Fans bringen die kanadische Nationalbank zum Verzweifeln. Zur Ehrung des kürzlich verstorbenen Leonard Nimoy, bekannt für seine Rolle als 'Mr. Spock' haben sich Fans der Kultserie "Star Trek" etwas ganz Besonderes einfallen lassen. "Spocking"- heißt der neueste Trend, bei dem kanadische 5-Dollar Scheine, angemalt werden. Der ursprünglich abgebildete Politiker bekommt die Spock-Frisur, die prägnanten Augenbrauen und Spitzohren verpasst.

Die kanadische Nationalbank ist empört und spricht von Schändung, Gerhard Schulz von der Österreichischen Nationalbank kann’s verstehen:
"Es ist zwar ein netter Gag, aber die Verunstaltung einer Banknote hat für mich wenig Sinn. Es gibt bestimmt bessere Wege um auf sich aufmerksam zu machen."

Achtung: Die Spocking-Aktion wäre in Österreich nicht erlaubt! Das wäre Fälschung und strafbar:
"Bei dem Fall in Kanada hat man gezielt das Erscheinungsbild einer Banknote verändert, somit wäre es eine Fälschung und als Zahlungsmittel nicht mehr einsetzbar.", so Gerhard Schulz.

Und so geht's:

Man nimmt einen gewöhnlichen 5-Dollar Schein, malt spitze Ohren, einen Topfhaarschnitt und aufgezogene Augenbrauen dazu und fertig ist der Spock-Dollar. Im Web kursieren derzeit die ausgefallensten Varianten der neuen Währung.

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