Kate Moss für Johnny Depp

Schlussplädoyers am Freitag

(26.05.2022) Das britische Topmodel Kate Moss hat im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und dessen Ex-Frau Amber Heard zugunsten ihres früheren Lebensgefährten ausgesagt. Entgegen anderslautender Gerüchte habe ihr Ex-Freund sie niemals eine Stiege hinuntergestoßen, sagte die per Videoverbindung in den Gerichtssaal in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia zugeschaltete Moss am Mittwoch. Heard hatte während des Prozesses von einem Vorfall berichtet, bei dem Depp Moss angeblich Stufen hinuntergestoßen haben soll. Das ermöglichte es Depps Anwälten, die Model-Legende als Zeugin aufzurufen. "Er hat mich nie geschubst, getreten oder irgendwelche Stufen hinuntergeworfen", sagte die 48-Jährige in ihrer Aussage am Mittwoch. Sie war nach eigenen Worten von 1994 bis 1998 mit Depp liiert.

Das Gericht befragte Moss zu einem Vorfall während eines gemeinsamen Jamaika-Urlaub des Paares. Sie hätten ihr Zimmer verlassen, Depp sei vor ihr gegangen, berichtete die Britin. Auf einer regennassen Stiege sei sie ausgerutscht und hinuntergefallen. "Und ich schrie, weil ich nicht wusste, was passierte und Schmerzen hatte", berichtete die 48-Jährige. Depp sei zu ihr gerannt, habe sie aufs Zimmer zurückgetragen und ärztliche Hilfe geholt. Nach der Aussage verzichteten Heards Anwälte darauf, Moss ebenfalls Fragen zu stellen.

Rosenkrieg oder Fluch der Karibik?

In dem Prozess hat Heard ihrem Ex-Mann Depp vorgeworfen, sie vor und während ihrer von 2015 bis 2017 andauernden Ehe immer wieder gewaltsam attackiert zu haben. Der "Fluch der Karibik"-Star weist das zurück und wirft der aus Filmen wie "Aquaman" bekannten Schauspielerin im Gegenzug gewalttätiges Verhalten vor.

Morgen Freitag gibts die Schlussplädoyers

Der von einem gewaltigen Medieninteresse begleitete Prozess steuert auf sein Ende zu, am Freitag sollen die Schlussplädoyers gehalten werden. Anschließend müssen die Geschworenen entscheiden. Depp hat Heard auf 50 Millionen Dollar (rund 47 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Er wirft der 36-Jährigen vor, seiner Karriere mit falschen Anschuldigungen der häuslichen Gewalt schwer geschadet zu haben. Hintergrund ist ein Beitrag für die "Washington Post" aus dem Jahr 2018, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnete, ohne Depp dabei namentlich zu nennen. Heard hat mit einer Gegenklage gegen den 58-Jährigen reagiert und verlangt 100 Millionen Dollar Schadenersatz.

(fd/apa)

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