Nachbarn retten Katzenbabys

Besitzer wollte sie erschlagen

(27.04.2022) Schon wieder ein Fall von grausamer Behandlung von Tieren! Auf einem Hof im Bezirk Braunau (OÖ) sind einige Katzen zuhause. Darunter auch ein paar ganz junge Katzenbabys. Die Mutter der Kleinen ist aber tödlich verunglückt und sonst wollte sich wohl niemand um sie kümmern. Denn Nachbarn haben qualvolle Schreie aus einem Schuppen gehört, wo sie dann die ein paar Tage alten Kätzchen gefunden haben. Natürlich haben sie den Halter der Tiere gleich darauf aufmerksam gemacht. Der antwortet aber nur kalt: „Daschlogt's es hoid!“

„Diese Aussage ist nicht nur extrem schockierend, sie zeigt auch, dass dies dort nicht zum ersten Mal vorgekommen sein dürfte. Zuerst die Kastrationspflicht nicht einhalten und dann die Babys erschlagen wollen, das schlägt wirklich dem Fass den Boden aus! Wir haben den Fall daher auch umgehend der Behörde gemeldet“, meint die Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler zu dieser schrecklichen Aufforderung. Außerdem weist sie darauf hin, dass es sich hier um mutwillige Tötung handelt, wofür der Halter zwei Jahre im Gefängnis landen kann.

Die Finder haben die kleinen Katzen natürlich nicht erschlagen, sondern zum nahegelegenen Tierschutzhof Pfotenhilfe gebracht. Dort kümmert sich Stadler jetzt um die drei Babys, bis sie alt genug sind, um adoptiert zu werden. Liebevoll gibt sie den drei Katern die Namen Willi, Ostbahn und Kurti in Gedenken an Willi Resetarits (Ostbahn-Kurti), der am Sonntag tödlich verunglückt ist.

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Die drei Kater werden vor Ort mit Flaschen versorgt.

Weil das nur einer von vielen Fällen von Tierquälerei ist, fordert Stadler jetzt Justizministerin Alma Zadic dazu auf, die Strafe für solche Taten auf drei Jahre anzuheben. „Denn Tierquälerei und -mord wird von der Bevölkerung sicher nicht als Bagatelldelikt empfunden und muss daher von der Politik und den Behörden endlich ernst genommen werden“ sagt sie abschließend.

(MR)

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