Kein Vertrag für schwulen Sportler

Niemand will den schwulen Basketballer. Morgen startet die amerikanische Profi-Basketballliga NBA in die neue Saison. Keines der 30 Teams hat allerdings Jason Collins unter Vertrag genommen. Der 2,13 Meter große Collins hat ja Ende April bekannt gegeben, dass er homosexuell ist. Er ist somit der erste Profi-Sportler in den USA, der sich noch während seiner aktiven Karriere geoutet hat. Obwohl Collins laut NBA-Experten mit seinen 12 Jahren Liga-Erfahrung gerade für junge Teams wertvoll wäre, bleibt er ohne Verein. Traurig, sagen Homosexuellenverbände. Kurt Zernig von den „rosalila Pantherinnen“:

„Man sollte doch meinen, dass die sportlichen Leistungen entscheidend sind. Nicht die sexuelle Orientierung. Auch wenn natürlich niemand zugibt, dass Collins wegen des Outings keinen Vertrag bekommt. Einfach schade.“

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