Keine Insta-Filter mehr?

Bye Beauty-Filter

Bye-bye, „Schönheits-OP“-Filter! Instagram setzt ein Zeichen und verbietet jetzt alle Filter, in denen unser Gesicht so aussieht, als hätten wir uns gerade mit Botox & Co behandeln lassen.

Wir alle tun es! Das Make-Up sitzt nicht perfekt, die Haare auch nicht und die Augenringe sind nicht zu verstecken. Ein Instagram-Filter muss also her. Die Auswahl ist ja mittlerweile groß – neben Farbfiltern sind Herzchen, die durch die Luft fliegen, oder Hundeohren mega-beliebt. Dann gibt es aber noch diejenigen Filter, die dir quasi die schnellste Schönheits-OP der Welt besorgen. Ein Swipe nach rechts und auf einmal sind deine Lippen dreimal so groß und die Nase fünfmal so dünn wie zuvor. Instagram sagt jetzt ganz klar: Schluss, Aus und Vorbei!

Wie entstehen diese Filter eigentlich? Dafür ist Spark AR verantwortlich und genau dieses Unternehmen veröffentlicht in einem Statement, dass sie ihre Richtlinien nun ändern werden. Auf Facebook heißt es, dass die User eine „positive Experience“ haben sollen.

Alle Filter-Effekte, die an eine Schönheits-Operation erinnern, sollen also entfernt werden. Studien zeigen, dass vor allem junge Menschen unter den Filtern und den Beauty-Standards leiden. Ein geringes Selbstwertgefühl sowie eine falsche Wahrnehmung des eigenen Körpers sind die Folge. Oft endet das fehlende Selbstvertrauen mit der Entscheidung, sich unter das Messer zu legen.

Deshalb weg mit den Beautyfiltern, die Gefahr, dass Menschen nach einem komplett unrealistischen Schönheitsbild eifern, ist einfach zu groß.

PS: Du bist schön, so wie du bist!

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