Kiffen: Moos statt Gras?

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Dürfen wir zur Schmerzlinderung vielleicht bald Moos rauchen? In der Diskussion um die Freigabe von medizinischem Cannabis sorgen jetzt Schweizer Forscher für Aufsehen. In bestimmten Lebermoosen aus Japan, Neuseeland und Costa Rica steckt die Substanz Perrottetinen. Die soll dem THC in seiner schmerzlindernden Wirkung überlegen sein. Und das fast ohne Berauschungseffekt.

Jürg Gertsch von der Universität Bern:
“Die negativen Folgen von THC sind ja bekannt. Deswegen gibt es ja die Diskussion um die Legalisierung. Und es scheint eben so, dass das Perrottetinen hier tatsächlich viel weniger berauschend wirkt. Aber es braucht natürlich noch deutlich mehr Studien dazu. Es ist aber sicher ein interessanter Ansatz, den man verfolgen wird.“

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