Kinder erdrosselt: Prozess in Wien

(02.10.2014) Prozess um ein unbegreifliches Familiendrama in Wien! Eine 39-Jährige muss sich heute vor dem Straflandesgericht verantworten. Die Frau soll vor einem Jahr ihre beiden Töchter im Alter von sechs und neun Jahren mit einem Schal bzw. einem Bügeleisenkabel erdrosselt haben. Anschließend soll sich die Frau die Pulsadern aufgeschnitten und aus dem Wohnungsfenster gesprungen sein. Trotz eines Sturzes aus elf Metern Höhe überlebt die Mutter den Selbstmordversuch. Bis heute ist das Motiv unklar. Der Abschiedsbrief der Angeklagten soll nur Wortfetzen enthalten.

Eine absolute Verzweiflungstat, so Notfallpsychologe Rudolf Moravec:
“Es muss sich um eine schwere Depression handeln, in der die Betroffene absolut keinen Ausweg mehr sieht. Sie lebt in einer Hoffnungslosigkeit, klammert sich aber eventuell an den Gedanken, dass das Leben nach dem Tod besser wird. Und die Kinder will sie in dieses bessere Leben mitnehmen. Wenn in solchen Situationen keine Hilfe von außen da ist, kommt es zur Tragödie.“

Da die Frau zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig gewesen sein soll, wird die Staatsanwaltschaft die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragen.

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