Kinderimpfung gegen RSV

Ausweitung in Österreich

(28.01.2025) RSV endet immer wieder tödlich, vor allem bei Babys. Seit dem Vormonat steht im kostenfreien heimischen Kinderimpfprogramm ein Schutz gegen RSV zur Verfügung. Mit "Beyfortus" wurden bisher nur Neugeborene immunisiert, ab sofort können auch Säuglinge bis zu fünf Kilogramm Körpergewicht behandelt werden. Mitte Februar wird die Impfung auch auf schwerere Babys ausgeweitet, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Der Hersteller Sanofi-Aventis habe eine Lieferung höher dosierter Präparate im Februar angekündigt.

"Nachdem wir die Versorgung von Neugeborenen sichergestellt haben, können wir nun schrittweise alle Säuglinge bis zum ersten Lebensjahr vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen", betonte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Die Immunisierung wird von den Bundesländern abgewickelt und ist für Kinder kostenlos.

Jedes Jahr erkranken in Österreich Schätzungen zufolge mehrere tausend Kinder am Respiratorischen Synzytial Virus (RSV). Die Symptome reichen von Husten, Fieber und Mittelohrentzündung bis hin zu schweren Atemproblemen. Bei Säuglingen ist RSV die Hauptursache für eine akute Bronchiolitis, die oftmals im Spital behandelt werden muss.

(fd/apa)

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