Otto-Versandhaus: Künftig soll nur faire Kleidung verkauft werden

Otto will künftig nur noch Klamotten mit Stammbaum! Die Versandhandelsgruppe will Kleidung auf soziale Standards kontrollieren. Heißt: Es muss vorab klar sein, woher ein T-Shirt kommt und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Damit reagiert Otto auf eine Konsumentenstudie. Über die Hälfte der Befragten wollen demnach ohne schlechtes Gewissen einkaufen, sie verlangen nach Produkten die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sind. Otto will Großhändler die den Produkt-Stammbaum künftig verweigern, kündigen. Große Freudensprünge bei Menschenrechts-und Umweltschutzorganisationen bleiben vorerst aus. Nunu Kaller von Global 2000 ist skeptisch:

“Ich denke wir müssen uns jetzt mal anschauen was genau sie machen. Wie genau sie vorgehen, nach welchen Gütesiegeln sie vorgehen und danach auch wirklich sehr streng bewerten. Grundsätzlich würde ich sagen: Holzauge sei wachsam! Ich kann da leider Gottes keine großen Vorschusslorbeeren geben, weil die meisten solcher Großprojekte – wie etwa auch H&M gezeigt hat – nicht per se immer zielführend sind.“

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