Klimaaktivist in Flammen

Zündet sich selbst an

(26.04.2022) Wynn Alan Bruce, Buddhist und Klimaaktivist, setzt zum Tag der Erde ein extremes Zeichen für den Klimaschutz! Er setzt sich vor dem Obersten Gerichtshof in Washington selbst in Brand und stirbt. In sozialen Netzwerken wird er dafür gefeiert. Nachdem sich der Fotojournalist aus Colorado selbst angezündet hat, wird direkt zur Hilfe geeilt – aber zu spät. Bruce ist an den Folgen des Feuers am Samstag in einem Krankenhaus gestorben.

Auf seiner Facebookseite hat der Aktivist einen kryptischen Post hinterlassen. Darin steht auch ein Feuer-Emoji und sein Todesdatum – der 22.04.2022. Auf Social Media sind viele von seiner Aktion begeistert und nur die wenigsten User sind geschockt über seinen Tod. Wynn Alan Bruce war 50 Jahre alt und ein radikaler Umweltschützer. Mit dieser letzten Aktion wollte er auf die Zerstörung des Planeten durch den Menschen aufmerksam machen.

"Diese Tat ist kein Selbstmord!"

Der buddhistische Priester Dr. K. Kritee, der auch aus Bruce‘ Heimatstadt Boulder stammt und mit dem Aktivisten befreundet war, meldete sich auf Twitter zu Wort. Laut ihm hätte der Wynn Alan Bruce schon seit einem Jahr geplant, sich selbst zu verbrennen.

Weiters schrieb er: „Diese Tat ist kein Selbstmord. Dies ist ein zutiefst furchtloser Akt des Mitgefühls, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Wir stellen Informationen zusammen, aber er hatte es mindestens ein Jahr lang geplant. #wynnbruce Ich bin so gerührt.“

„Seinen Willen auszudrücken, indem man sich selbst verbrennt, bedeutet daher nicht, einen Akt der Zerstörung zu begehen, sondern einen Akt des Aufbaus zu vollbringen, nämlich um des eigenen Volkes willen zu leiden und zu sterben.“

Kein Beispiel nehmen

Seine enge Freundin April Lyon findet seinen Tod hingegen „herzzerreißend“. Zu dem Vorfall sagt sie: „Ich habe viele Jahre mit Wynn meditiert und getanzt und ihn als einen freundlichen und mitfühlenden Mann erlebt. Ich kenne sein Motiv nicht, aber ich denke, dass wir als Aktivisten darauf achten müssen, uns nicht für die Sache zu opfern.“

(MR)

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