Kriminelle Taten vorgetäuscht!

(19.03.2014) In Wien geht heute der kuriose Prozess gegen einen ehemaligen Grundwehrdiener weiter. Der 20-Jährige steht vor Gericht, weil er kriminelle Taten vorgetäuscht hat. Heroinsucht, mehrere Diebstähle und Betrügereien. Das alles hat sich der junge Soldat selbst zur Last gelegt, obwohl er diese Taten nie begangen und höchstens ein paar Mal Hasch geraucht hat. Sein Motiv: Liebeskummer. Der Steirer, der in Graz eingerückt war, wollte unbedingt zu seiner Freundin nach Wien. Die angebliche kriminelle Karriere sollte ihm zu einer vorzeitigen Entlassung aus dem Militärdienst verhelfen. Das ist zwar auch gelungen, doch jetzt setzt es eben ein gerichtliches Nachspiel. Auf „Dienstentziehung durch Täuschung“ – so heißt dieser Tatbestand – stehen bis zu fünf Jahre Haft.

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