Kritik an Festplattenabgabe

(25.02.2014) Die geplante sogenannte Festplattenabgabe kostet 1.000 Jobs und den Elektrohandel zig Millionen Euro! Das behauptet jedenfalls die Wirtschaftskammer. Kulturminister Josef Ostermayer will ja auf Elektronikgeräte mit Speicherplatz künftig eine Abgabe einheben. Und zwar zugunsten der Kunstschaffenden. Wenn so eine Abgabe kommt, werden die Kunden allerdings im Ausland kaufen, fürchtet die Wirtschaftskammer. Und das kostet den heimischen Handel 135 Millionen Euro.

Ulrich Fuchs, Wirtschaftskammer-Obmann des Gremiums Maschinenhandel:
“Es gibt keine Grenzen mehr – wir leben in einem globalen Markt. Wer zahlt in Österreich 85 Euro für eine Festplatte, wenn er sie in Deutschland um 66 Euro bekommt? Da hat die Politik nicht mitgedacht.“

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