Krokodil-Alarm in Korneuburg

Ein angebliches Krokodil in der Donau hat am Wochenende für Verwirrung gesorgt. Und die Einsatzkräfte ordentlich geneppt. Eine 24-jährige Frau meldet der Polizei, dass sie ein 3 bis 4 Meter langes Krokodil im Raum Korneuburg gesehen haben will. Sogar Beweisfotos legt sie vor. Ein Bootrennen in dem Bereich wird sofort gestoppt, Spezialisten der Polizei und Feuerwehr machen sich auf die Suche. Allerdings: Sie finden nichts.

Martin Peterl von der Feuerwehr Korneuburg:
„Wir haben dann nach ungefähr einer Stunde abgebrochen und den Einsatz als erfolglos beendet. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Fotos, die zur Polizei gespielt worden sind, aus dem Internet heruntergeladen worden sind und so eine fingierte Tierrettung hervorgerufen wurde.“

Ob die 24-Jährige für die bis zu 10.000 Euro Kosten für die Suche aufkommen muss, das ist noch unklar.

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