Kurz gegen Dauerlockdown

Rendi-Wagner warnt vor Öffnungen

(13.03.2021) Erneut gibt es wieder über 3.000 Neuinfektionen in Österreich! 2.557 Neuinfektionen waren es noch vor einer Woche. Trotzdem werden in Österreich Lockerungen diskutiert. In zwei Woche, am 27. März sollen zum Beispiel die Schanigärten öffnen.

SPÖ-Chefin Pamela Renid-Wagner warnt vor Öffnungsschritten! Sie sagt zur APA: "Bei 3.000 Neuinfektionen pro Tag mit steigender Tendenz und einer niedrigen Impfrate sind weitere Lockerungen ein viel zu großes Risiko."

Das Ziel müssten nach Ansicht Rendi-Wagners dauerhafte Lockerungen bei stabil niedrigen Infektionszahlen sein. Anfang Februar hätten man nicht frühzeitig öffnen sollen, sondern noch ein paar Wochen zuwarten: "Dann hätten wir heute stabilere niedrigere Zahlen und könnten zu Ostern dauerhaft öffnen, statt eine Überlastung der Spitäler zu riskieren." So wichtig das Testen sei, allein könne man sich darauf nicht verlassen.

Auch in Italien ist an Lockerungen nicht zu denken. Ministerpräsident Mario Draghi verkündet heute einen erneuten Lockdown ab Montag. Innerhalb einer Woche hat es 150.000 Neuinfektionen gegeben, das sind 20.000 mehr als in der Vorwoche. Jetzt werden in weiten Teilen des Landes wieder Schulen, Hochschulen, Cafés und Restaurants geschlossen. Die Maßnahmen sollen bis zum 6. April durchgezogen werden.

Für Bundeskanzler Sebastian Kurz hingegen, ist ein Dauerlockdown keine Lösung! Eine Pandemie sei ein Abwägen zwischen der Gesundheit und einem Maximum an Freiheit für die Menschen, so Kurz in einem Video auf seinem Instagram-Kanal.

(APA/th)

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