Kurz: "widerwärtiger Anschlag"

Politiker bestürzt

(02.11.2020) Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Vorkommnisse Montagabend in der Wiener Innenstadt als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt. "Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen. Ich bin froh, dass unsere Polizisten bereits einen Täter ausschalten konnten. Wir werden uns durch Terrorismus niemals einschüchtern lassen und diese Angriffe mit allen Mitteln entschieden bekämpfen", sagte Kurz in einer Stellungnahme zur APA.

"Wir erleben gerade schwere Stunden in unserer Republik. Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die insbesondere heute für unsere Sicherheit ihr Leben riskieren. Das ganze Land ist in Gedanken bei den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausdrücke", so Kurz. Er bedankte sich auch bei der Spitze der Europäischen Union und den internationalen Partnern für ihr Mitgefühl und die Bekundungen ihrer Solidarität.

Damit sich die Polizei ganz auf die Terrorismusbekämpfung konzentrieren kann, habe die Bundesregierung entschieden, dass das Bundesheer den bisher durch die Polizei durchgeführten Objektschutz in Wien ab sofort übernehmen wird, so Kurz in seiner ersten Stellungnahme.

Geäußert hat sich auch SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner. Sie zeigt sich "tief erschüttert, fassungslos und entsetzt" über den Anschlag in Wien. Auf Twitter sprach sie von einem "abscheulichen Terroranschlag".

Auch FPÖ-Obmann Norbert Hofer zeigte sich "entsetzt", er sprach auf Twitter von einem "schrecklichen Terroranschlag". Sein Mitgefühl gelte "allen Opfern der feigen Terroristen".

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat sich "geschockt" über den offensichtlichen Terrorakt in Wien gezeigt. "Klar ist, dass unsere offene Gesellschaftsordnung stark ist, stark bleiben wird und wehrhaft solchen Angriffen gegenüber steht", schrieb Meinl-Reisinger auf Twitter.

Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hat von "schockierendem Terror" gesprochen. "Wir alle teilen die Sorge und Trauer um Opfer und Verletzte", schrieb Kogler auf Twitter.

Auch internationale Politiker zeigen sich bestürzt:

(APA/gs)

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