Lego ist für alle da?

Stereotype sollen verschwinden

(12.10.2021) Nun ist es fix: Nach einer weltweiten Umfrage sollen die Hinweise „Für Buben“ bzw. „Für Mädchen“ von den Verpackungsschachteln verschwinden. Das ist die Reaktion auf eine Studie, welche Lego selbst in Auftrag gegeben hat. Untersucht worden ist, ob das Unternehmen und ihre Produkte den Unterschied zwischen Buben und Mädchen weiter verstärkt.

71 Prozent der befragten Buben geben etwa an, dass sie sich vor Ausgrenzung fürchten, wenn sie mit „Mädchen-Lego“ spielen - diese Angst wird auch von den Eltern geteilt. „Die machen sich mehr Sorgen, dass ihre Söhne gehänselt werden als umgekehrt ihre Töchter“, sagt Madeline Di Nonno, Geschäftsführerin des Geena Davis Institute on Gender in Media, welches für die Studie verantwortlich ist. Die Studie zeigt auch auf, dass Eltern ihre Söhne noch immer mehr für sportliche Aktivitäten anspornen - ihre Töchter eher zum Tanzen und Backen.

„Erst wenn Aktivitäten, die mit Frauen in Verbindung gebracht werden, in unserer Gesellschaft als gleich wertvoll oder wichtig anerkannt werden, werden sie Eltern und Kinder annehmen", erzählt Madeline Di Nonno weiter. Ziel von LEGO ist es, mit der Studie und den Ergebnissen, Gender-Vorurteile so gut wie möglich aus dem Lego-Land zu eliminieren.

(PASO)

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