Lego-Steine für Häftlinge

"Kreativität & Konzentration"

(11.05.2021) Legosteine für Straftäter – macht das wirklich Sinn? Die Justizanstalt Innsbruck sorgt derzeit für Schlagzeilen. Die Anstaltsleitung hat die Mitarbeiter darum gebeten, nicht mehr benötige Legosteine von daheim mitzubringen. Die Häftlinge sollen sich mit dem Lego beschäftigen. Um zwar um die Kreativität, die Konzentration und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Die Reaktionen könnten nicht unterschiedlicher ausfallen: Manche finden die Idee großartig, andere schwachsinnig. Bewährungshelfer sind eher Lego-skeptisch, so auch Andreas Zembaty vom Verein “Neustart“:
"Kreativität, Teamarbeit, generell Arbeitsleistung - all das sind Dinge, für die es natürlich während des Strafvollzugs ein ordentliches Angebot geben muss. Aber bitte mit einem Niveau, das auch dem tatsächlichen Arbeitsmarkt nach der Haftentlassung entspricht. Legosteine sind da wohl wenig hilfreich."

Zembaty interpretiert die Lego-Idee eher als Hilferuf der Justizanstalt.

(mc)

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