Lehrer wütet über Ausländer

Vater des "Ur-Wieners" sauer

(23.07.2020) Nach einem Posting auf einer Facebook-Seite, die rechte Positionen vertritt, bekommt ein Lehrer an einer Neuen Mittelschule in Wien-Donaustadt viel Kritik zu hören. In einem Video geht er die komplette Klassenliste für das kommende Schuljahr durch und betont fremd klingende Namen falsch und herablassend. Auch weitere persönliche Daten der Schüler und die der Eltern sind in dem Video ersichtlich.

Pädagoge vermutet Mobbing im Klassenzimmer

Die Message dahinter: Ein Schüler, dessen Namen Ur-Wienerisch klingt, soll dem Lehrer nach zum Mobbing-Opfer der anderen Kinder mit Migrationshintergrund werden, da diese zahlenmäßig überlegen sind. Der Pädagoge vermutet, dass er gegen die Übergriffe machtlos sein wird. Sein Statement sorgt sofort für einen Shitstorm im Netz.

Auch der Vater des Schülers mit dem "ur-wienerischen" Namen wird auf das Video aufmerksam. "Ich habe das Video mit dem Namen meines Sohnes vor ungefähr einer Woche über Whatsapp erhalten. Mir sind die Augen rausgefallen und ich war einfach nur wütend. Für uns ist die Situation sehr unangenehm!" - erklärt er gegenüber "Heute".

Kind wird die Schule wechseln

Der Vater hat bereits mit einem Rechtsanwalt Kontakt aufgenommen und überlegt rechtliche Schritte einzuleiten – vor allem was die Verbreitung der persönlichen Daten betrifft. Seinen namentlich erwähnten Sohn will er nun aus der betroffenen Schule nehmen, da er um die Zukunft des Kindes sehr besorgt ist.

(ak)

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