Listeriose-Ausbruch in Spanien

Urlauber in Gefahr?

(28.08.2019) Müssen sich Spanien-Urlauber vor gefährlichen Bakterien fürchten? Wegen des Listeriose-Ausbruchs im Süden des Landes schlägt das Gesundheitsministerium in Madrid Alarm. Inzwischen sind mehr als 200 Menschen an Listerien erkrankt, gestern hat es den zweiten Todesfall innerhalb einer Woche gegeben. Den Bürgern und Touristen wird empfohlen, keine Produkte der Marke „La Mecha“ zu konsumieren. Denn deren Fleischprodukte werden derzeit als Listerienquelle vermutet.

Listerien sind vor allem für Kleinkinder und ältere Menschen gefährlich, warnt Sozialmediziner Michael Kunze:
"Säuglinge, Babys, Menschen mit Immunschwäche - das sind die Risikogruppen. Da sollte man wirklich aufpassen. Die Listeriose ist heimtückisch, denn klassische Symptome gibt es nicht."

Das bestätigt auch Allgemeinmediziner Wolfgang Auer:
"Es beginnt mit Fieber und Gelenksschmerzen. Man fühlt sich also einfach krank. Dann können Übelkeit und Durchfall dazukommen. Und schließlich kann es auch zu einer Gehirnhautentzündung führen."

Oder: Fischsterben

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