Das sagen die Ärzte über die OP!

Niki Lauda 611

"Eigentlich hat es nicht so lange gedauert." Das sagte Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie am Wiener AKH und behandelnder Arzt von Formel 1-Legende Niki Lauda, der zweieinhalb Monate nach einer Lungentransplantation das Spital verlassen und die Rehabilitation antreten konnte. Klepetko und seine Kollegen gaben sich am Donnerstag erfreut über den Heilungsverlauf.

"Die Transplantation ist ein neues, sehr beachtliches Kapitel in seinem facettenreichen Leben", sagte Klepetko, der Lauda am 2. August eine neue Lunge eingepflanzt hatte. "Und dieses Kapitel hat sich zu einem guten Ende entwickelt." Immer wieder sei die Frage aufgetaucht, wieso so lange? "Ein Reifenwechsel in der Formel 1 dauert heute 2,6 Sekunden, wir waren auch beim Faktor 2,6", sagte der Transplantationsspezialist. Dabei sei es aber um Monate gegangen. "Ein erfolgreiches Ende entsteht nur dann, wenn die nötige Zeit da ist", so Klepetko, der den vielen am Genesungsprozess Beteiligten ("im dreistelligen Bereich") dankte. (APA)

site by wunderweiss, v1.50