Lockdown bis 7. Februar?

Verlängerung so gut wie fix

(17.01.2021) Der harte Lockdown soll bis zum 7. Februar verlängert werden. Das will die Regierung heute Sonntag - nach intensiven Beratungen mit Ländern, Experten und Sozialpartnern - bekanntgeben. Nach dem 7. Februar soll schrittweise wieder geöffnet werden, wobei die Gastro, Hotels und Veranstalter hingegen noch bis Ende Februar warten müssen. Die Pressekonferenz findet heute voraussichtlich ab 11 Uhr statt.

Angesichts der mittlerweile auch in Österreich festgestellten, ansteckenderen Virus-Mutation haben Experten eindringlich gewarnt, die Beschränkungen zu lockern.

Der aktuelle "harte" Lockdown soll deshalb um zwei Wochen verlängert werden, auch die Schulen bleiben - anders als angekündigt - bis zu den Semesterferien im Distanzunterricht. Am 8. Februar sollen die Schulen in Wien und Niederösterreich (in den anderen Ländern beginnen da erst die Ferien), Handel, körpernahe Dienstleister und Museen öffnen dürfen - mit FFP2-Masken und Zwei-Meter-Regel. Gastronomie, Hotellerie und Veranstalter müssen sich zumindest bis Ende Februar gedulden; Mitte Februar soll die Lage neu beurteilt werden.

Details werden in der Pressekonferenz der Regierung zu erfahren sein. Angekündigt ist sie für 11 Uhr vormittags.

Begonnen haben die aktuellen Schließungen - zunächst noch "light" - am 3. November, nach zweimaligem Wechsel gilt seit 26. Dezember die "harte" Version mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr, geschlossenem Handel, Dienstleistern, Gastronomie, Hotels, Kultur- und Sportbetrieb sowie Distanzunterricht.

Dass es nicht so bald wie vor Kurzem noch erwartet zu Lockerungen kommen wird, liegt an den neuen Virusmutationen. Die von der Regierung beigezogenen Experten erachten sie wegen der viel größeren Infektiosität für viel gefährlicher - und plädierten für die Fortsetzung der strengen Maßnahmen, um mehr Zeit für den Schutz durch die Impfungen zu gewinnen. Bereits bestätigte Fälle in der Steiermark und erste Untersuchungsergebnisse einer Wiener Stichprobe nährten die Vermutung, dass sich die Mutation bereits im Land verbreitet.

(APA/jf)

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