Lockdown: Gewalt gegen Kinder

83 Prozent mehr Notrufe

(17.07.2020) Es ist erschütternd, wie viele Kinder während des Corona-Lockdowns von ihren Eltern misshandelt worden sind. Das Gewaltschutzzentrum Oberösterreich hat jetzt entsprechende Zahlen präsentiert: Demnach hätte es zwischen 15. März und 30. Juni um 83 Prozent mehr Notrufe von Minderjährigen gegeben, als im Vergleichszeitraum 2019.

Erniedrigungen, Beschimpfungen, Schläge, Tritte – gerade während des Lockdowns ist da eine lange Liste zusammengekommen, sagt auch Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch:
“Der Lockdown ist überraschend gekommen und hat viele Familien enorm belastet. Man ist daheim eingesperrt, dazu der finanzielle Druck – gerade in Familien, wo es schon zuvor Gewalt gegeben hat, ist das ein Pulverfass gewesen.“

Gerade psychische Gewalt nimmt massiv zu, sagt auch Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser:
“Die Kinder werden beschimpft, verunglimpft, böse erniedrigt – frei nach dem Motto ‘Aus dir wird nie etwas‘. Leider fehlt in der Gesellschaft oft das Bewusstsein dafür, wie belastend das für Kinder ist. Da haben wir noch viel Aufholbedarf.“

(mc)

Fast 2000 Neuinfektionen in Ö

Zunahme bei Hospitalisierten

Mann onaniert vor Kindergarten

Zeugen schlagen Alarm

Massen-Ansturm auf Seilbahnen

Corona-Hotspot Ischgl 2.0?

Rekord-Cannabis-Fund in LKW

Wert: über 1,5 Mio Euro

Streit um gelüftete Klassen

Corona vs. Erkältung

Frauen verdienen 1/3 weniger

Corona verstärkt Ungleichheit

Gratis Bier als Belohnung

für korrekte Kontaktdaten

Droht Veggie-Burger das Aus?

EU stimmt über Namen ab