Mülltrennung in Österreich

Das verrät die Umfrage!

(07.11.2025) Eine repräsentative Befragung des Market Instituts im Auftrag der Initiative „Österreich sammelt“ unter 2.096 Personen im Alter von 16 bis 75 Jahren, die in Österreich leben, zeigt ein insgesamt positives Bild: Neun von zehn Befragten geben an, ihren Müll zu trennen.

Gründe für die Mülltrennung

Die meisten (43 %) nennen den Schutz von Klima, Natur und Lebewesen als Hauptmotiv für die Einhaltung der Mülltrennung. Weitere genannte Gründe:

  • 69 % möchten verhindern, dass Abfälle in der Natur landen.
  • 63 % wollen einen Beitrag gegen Gewässerverschmutzung leisten.
  • 58 % sehen Mülltrennung als wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.
  • 17 % trennen ihren Müll aufgrund gesetzlicher Vorgaben.
  • 9 % geben an, dies auf Aufforderung von Familie oder Freunden zu tun.

Alter als Einflussfaktor

Insgesamt trennen 90 % der Befragten ihren Müll.

  • Bei den über 50-Jährigen sind es sogar 96 %, während bei den 16- bis 29-Jährigen nur 76 % angeben, regelmäßig zu trennen.

Trotzdem zeigt sich laut Studie eine positive Entwicklung:

  • 34 % der Österreicherinnen und Österreicher sagen, dass sie im Vergleich zum Vorjahr bewusster und sorgfältiger trennen – insbesondere die Jüngeren.

Mülltrennung ist situationsabhängig

Ob tatsächlich getrennt wird, hängt oft von der Situation ab:

  • Zu Hause: 84 %
  • In der Natur unterwegs: 74 %
  • Im Ausland im Urlaub: 49 %
  • Bei Veranstaltungen: 52 %

Besonders schwierig gestaltet sich die Mülltrennung, wenn nur gewöhnliche Mistkübel zur Verfügung stehen.

Mythen rund um die Mülltrennung

Trotz der hohen Bereitschaft bestehen weiterhin Fehlvorstellungen:

  • 27 % der Befragten zweifeln am Nutzen der Mülltrennung und glauben an den Mythos, dass der getrennte Müll ohnehin wieder zusammengeführt und verbrannt wird – 11 % sind davon sogar fest überzeugt.
  • 48 % glauben, dass man Verpackungen vor dem Wegwerfen auswaschen muss.
  • 33 % sind der Meinung, dass Kunststoff für die thermische Verwertung von Restmüll notwendig ist.

Ausblick

Es bleibt wichtig, das Trennverhalten weiter zu beobachten und zu analysieren. Seit dem 1. Jänner 2025 gilt in Österreich die gemeinsame Sammlung von Leicht- und Metallverpackungen sowie das Einwegpfandsystem. Die Bevölkerung muss sich noch an diese Neuerungen gewöhnen.

Begleitend dazu laufen seit Jahresbeginn mehrere umfassende Aufklärungskampagnen, um das Wissen über richtige Mülltrennung zu stärken.

(AVL)

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