MA 11 nimmt alle Kinder ab

Baby schwer misshandelt!

(13.01.2025) Jetzt sollen auch die 3 Geschwister in Sicherheit gebracht werden. Die Eltern sitzen in Haft! Im am Wochenende bekanntgewordenen Fall eines schwerstverletzten Säuglings in Wien-Brigittenau hat die für Kinder- und Jugendhilfe zuständige Magistratsabteilung (MA) 11 bei Gericht beantragt, dass ihr die Obsorge über die Geschwister des Mädchens übertragen wird. Die weiteren drei Kinder im Kleinkindalter waren bereits kurz vor Weihnachten in Obhut der MA 11 genommen worden, nachdem das Baby mit einem Schütteltrauma ins Spital gebracht worden war. Die Eltern sind in U-Haft.

"Wir haben geprüft, ob es familiäre Ressourcen gibt"- also Verwandte, bei denen die Kinder der syrischen Familie untergebracht werden können, erläuterte MA-11-Sprecherin Ingrid Pöschmann am Montag auf APA-Nachfrage. Diese Möglichkeit gibt es jedoch nicht. Weitere Schritte seien im Laufen. Nähere Details zum Alter und Geschlecht der Geschwister des im Krankenhaus liegenden kleinen Mädchens wurden aus Gründen des Datenschutzes nicht gemacht.

Landeskriminalamt leitet Ermittlungen

Das Landeskriminalamt hatte am 20. Dezember die Ermittlungen aufgenommen. Die Eltern verstrickten sich in weiterer Folge in widersprüchliche Angaben. Sie sagten aus, eine Schwester sei über den Säugling gestürzt, was mit der Schwere der Verletzungen jedoch nicht zusammenpasst. Außerdem wurden bei dem Säugling auch ältere Rippenfrakturen festgestellt. Aus diesen Gründen wurden der 26-jährige Vater und die Mutter im Alter von 22 Jahren am vergangenen Freitag wegen des Verdachts des versuchten Mordes festgenommen. Am Sonntag folgte für beide die Verhängung der Untersuchungshaft wegen Tatbegehungsgefahr.

Geschwister vor Weihnachten abgenommen

Nach der Abnahme der drei weiteren Kinder bereits vor Weihnachten und nach deren Untersuchungen in einem Krankenhaus waren die Geschwister in ein Krisenzentrum gebracht worden. Das jüngste Kind kam in einer Krisenpflegefamilie unter. Die Kinder waren laut Pöschmann "hochbelastet", aber körperlich unversehrt. Kontakt zwischen Eltern und Kindern gab es seit dem 20. Dezember nicht mehr. Die Behörde stand jedoch bis zur Festnahme in Kontakt mit den beiden. Die Familie war der MA 11 zuvor nicht bekannt.

(fd/apa)

Stmk: Toter bei Frontalcrash

nach Überholmanöver

ChatGPT bald mit Werbung

Strategiewechsel

Online-Plattform X gestört

Offenbar technische Probleme

Trump droht mit Zöllen

im Streit um Grönland

A10-Tunnel in Salzburg wieder frei

früher als geplant

Lawinenabgang fordert Toten

Drama in Tirol

11.752 Bons bereits beantragt

"Geräte-Retter-Prämie"

700.000 Menschen häufig einsam

Caritas-Studie in Österreich