Mädchen ertrinkt in Hotel-Pool

Bauleiter jetzt verurteilt

(06.12.2019) Vor zwei Jahren kam es im Schwimmbad eines Prager Hotels zu einem schrecklichen Vorfall: Die 12-jährige Ana ist mit ihrer Schwester schwimmen gewesen, als sie von der Pumpe des Pools unter Wasser gezogen wurde. Acht Männer haben 20 Minuten lang versucht, das Mädchen zu befreien. Erst nachdem das Hotel die komplette Stromversorgung abdreht hat, konnte die 12-Jährige aus dem Wasser geholt werden – leider zu spät. Ihr Gehirn hatte bereits Schaden genommen. Das Mädchen ist sechs Tage später im Krankenhaus gestorben. Grund für den Unfall: Bei der Installation der Pumpe wurde gepfuscht. Ein Vakuumbrecher, der zu starken Unterdruck verhindern soll, wurde einfach nicht installiert. Auch auf einen Notaus-Knopf wurde verzichtet. Der zuständige Bauleiter musste sich jetzt vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Er wurde zu 3 Jahren unbedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Für die Eltern der kleinen Ana ist das Urteil nur ein kleiner Trost. Seit dem Tod ihrer Tochter engagieren sie sich im Verein „Sicherheit in Hotelpools“, der über versteckte Gefahren in Schwimmbädern aufklären will. „Ich möchte, dass kein Kind mehr so stirbt“, so die Mutter, Andrea Dahl Villegas. „Man kann solche Fälle verhindern. Und ich möchte, dass keine Mama, kein Papa, keine Schwester oder Bruder so etwas erleben muss.“

70% werfen Lebensmittel weg

Food Waste in Österreich

1,3 Mrd Energiekostenzuschuss

Für Österreichische Unternehmen

Ukrainer müssen zahlen

Öffis ab Oktober nicht mehr gratis

Kinder immer dicker

Jeder 3. Bub übergewichtig

Baby im Koma

Gericht: Leben oder sterben?

Faktencheck-Klimabonus

Kein Geld für Frauenhäuser?

Impfung: 20-Jähriger stirbt

Todesfall nach Corona-Impfung

24 Schüler missbraucht

Lehrer schon 2013 beschuldigt