Mädchen stärker betroffen

von den Pandemiefolgen

(10.09.2020) Mädchen sind stärker von den Auswirkungen der Pandemie betroffen als Buben! Das zeigt das Ergebnis einer heute in London veröffentlichten Umfrage, für die die Kinderrechtsorganisation Save the Children insgesamt 25.000 Kinder und Erwachsene in 37 Ländern der Welt befragt hat, viele davon in Asien und Afrika.

Mädchen haben laut der Studie in dieser Zeit weniger in der Schule gelernt und mussten sich stärker im Haushalt engagieren als Buben. Kinder aus ärmeren Familien sind zudem stärker betroffen als solche aus wohlhabenderen Familien.

In den meisten Staaten waren die Schulen viele Wochen lang komplett geschlossen, der Unterricht fand, wenn überhaupt, online statt. Jedes fünfte befragte Mädchen gibt an, in dieser Zeit nichts gelernt zu haben. Bei den Buben war es nur jeder Zehnte.

Vor allem in ärmeren Familien fehlt der Zugang zum Internet: Weniger als ein Prozent der Haushalte, die sich selbst als arm einstuften, konnten den notwendigen Zugang zum Netz gewährleisten. Bei besser gestellten Haushalten hatte immerhin jede fünfte befragte Familie Zugang zum Internet. Auch die Beschaffung von Lernmaterialien war bei den ärmeren Haushalten vielfach ein Problem.

Knapp zwei Drittel der befragten Mädchen geben an, sie hätten während der Pandemie häufiger als zuvor im Haushalt mitarbeiten müssen, bei den Buben war das nicht einmal bei der Hälfte der Befragten der Fall. Auch bei der Betreuung von Geschwistern waren die Mädchen stärker gefragt.

(mt/apa)

Auto kracht in Kindergarten

4-jähriger Bub ist tot

Verirrte Gams gefangen

SLZ: Mirabellgarten

Regierung: Gasspeicherpaket

Beschluss: im Fall der Fälle

Bitte aussteigen: Züge zu voll

Ärger bei Bahnfahrern

Gulasch Dieb auf der Mahü!

Abendessen im Supermarkt

Homeoffice selbstverständlich?

Jeder 2. lehnt sonst Job ab

Inflation so wie in 1981

Aktuell bei 7,2 Prozent

Achtung: Strafen aus Italien

ÖAMTC: Was tun?