Männer: Je besoffener, desto schwuler

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Je besoffener Männer sind, desto schwuler werden sie. Eine neue Studie mehrerer US-Wissenschaftler sorgt für Riesen-Wirbel im Netz: Die Versuchspersonen müssen Fotos von Männern und Frauen jeweils nach ihrer sexuellen Anziehung bewerten. Dann wurde ein Drink nach dem anderen geleert. Betrunken haben sich die offiziell heterosexuellen Männer immer mehr von ihren Geschlechtsgenossen angezogen gefühlt – nach zehn Bier sogar gleich stark, wie von den Frauen.

Sexualmediziner Georg Pfau:
"Wir wissen, dass in Österreich mindestens 60 Prozent der homosexuellen Männer mit einer Frau zusammen sind, obwohl sie auf Männer stehen. Wenn die dann besoffen sind, fallen die Hemmungen und dann fühlt man sich ganz offen von anderen Männern angezogen. Das passiert tatsächlich sehr oft und da sind alle sexuellen Präferenzen gemeint, die in der Gesellschaft tabu sind."

Bei den TeilnehmerInnen war dieses Effekt hingegen nicht zu beobachten, die haben sich auch völlig betrunken nicht von anderen Frauen angeturnt gefühlt:
"Frauen haben es auch sehr viel einfacher. Zuwendung unter Frauen ist ja nicht so tabuisiert. Frauen können eingehängt zusammen gehen, ohne dabei komische Blicke zu ernten und viele andere Dinge machen, ohne damit gesellschaftliche Normen zu verletzen. Außerdem: Frauen trinken meist nicht so viel", sagt Georg Pfau.

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