Maklerprovision: Neue Regel gefordert

Rund 1.000 Euro sparen bei der neuen Wohnung. Wovon wir in Österreich nur träumen, wird in Deutschland jetzt Gesetz. Ab Juni muss bei unseren Nachbarn derjenige den Makler zahlen, der ihn auch bestellt. Und das ist meist der Vermieter. Auch in Österreich sollte das so sein, sagen heute Konsumentenschützer. Denn bei uns ist es immer noch üblich, dass der neue Mieter die Maklerprovision blechen muss – für den Makler, den der Vermieter engagiert hat. Und diese Provision kann bis zu zwei Monatsmieten betragen.

Zu Recht, sagt Michael Pisecky von der Fachgruppe der Wiener Immobilientreuhänder. Schließlich arbeite der Makler für den Mieter:
"Denn wir als Makler sind verpflichtend, umfangreiche Informationen und Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Wohnungpläne, Kostenaufstellungen, Kosten für Inserate. Wir müssen einen Elektrobefund besorgen, oder den Energieausweis. Das ist der Punkt: Dass der Makler zum Schutz des Mieters informieren muss."

Das kannst du von deinem Makler erwarten:

Lass' dich jedenfalls nicht abzocken, wenn du eine neue Wohnung beziehst! Welche Leistungen ein Makler wirklich erbringen muss und wie viel du dafür maximal zahlen musst, das erfährst du hier!

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