Mann sticht Zuginsassen nieder

Prozess in St. Pölten

Er soll an Heiligabend wahllos auf Menschen eingestochen haben und dafür steht heute ein 27-Jähriger in St. Pölten vor Gericht. Der Angeklagte soll am 24. Dezember in einem Zug ein Klappmesser gezückt und damit auf einen 46-Jährigen und einen 18-Jährigen losgegangen sein. Am Bahnhof St. Valentin soll sich der Mann dann von den alarmierten Polizeibeamten widerstandlos festnehmen haben lassen.

Die Anklage lautet auf versuchten Mord, sagt Gerichtssprecherin Andrea Humer:
"Er hat seine Opfer im Halsbereich verletzt. Zum Glück haben beide nur leichte Verletzungen erlitten, die auch problemlos ausgeheilt sind. Aber das Grunddelikt ist versuchter Mord."

Der Angeklagte soll psychisch krank und zum Tatzeitpunkt wohl nicht zurechnungsfähig gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft wird daher die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragen.

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