Stier tötet 20-Jährigen

Bei brutalem Stierrennen

(15.04.2022) Wie brutal und lebensgefährlich Stierkämpfe sein können, beweist ein Vorfall in Südfrankreich. Ein junger Stierkämpfer ist bei einem Wettkampf ums Leben gekommen.

Der erst 20-Jährige, der das Handwerk noch erlernte und als Praktikant galt, ist am Mittwoch bei einem sogenannten Camargue-Rennen in der Nähe von Montpellier von einem Stier schwer verletzt worden. Der Kämpfer ist sofort ins Krankenhaus eingeliefert worden, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Bei dem Wettbewerb ging es darum, Trophäen von der Stirn und den Hörnern eines Stieres herunterzuholen. Weitere Kämpfe sind nach dem tödlichen Unglück bis auf Weiteres abgesagt worden und die anwesenden Augenzeugen bekamen psychologische Hilfe vor Ort. Der riskante und viel umstrittene Sport mit Camargue-Stieren ist Teil des immateriellen Kulturerbes von Frankreich. Im Gegensatz zu spanischen Stierkämpfen werden die Tiere nach den Wettbewerben jedoch nicht getötet, sondern kommen wieder auf eine Weide.

(CP)

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