Massentests in Tirol

mit Pannen gestartet

(04.12.2020) Die ersten Massentests haben begonnen: In den Bundesländern Vorarlberg und Tirol sowie der Bundeshauptstadt Wien starten heute die flächendeckenden, österreichweiten Corona-Massentestungen. In Vorarlberg und Tirol dauern sie bis inklusive Sonntag, Wien testet bis zum 13. Dezember. Das ist natürlich mit einem enormen Aufwand verbunden, der nicht immer fehlerfrei über die Bühne gehen kann. So berichtet das Land Tirol heute Früh, dass die Software des Bundes für Massentests derzeit nicht funktioniert. Personen, die negativ getestet werden, werden deshalb nicht oder später aktiv informiert.

Der ursprüngliche Plan, die Testaktion mit der vom Bund zur Verfügung gestellten zentralen Software durchzuführen, musste heute Morgen nach stundenlangen Testungen durch IT-Experten des Landes Tirol vorerst verworfen werden. Im Sinne der Datensicherheit geht das Land Tirol jetzt auf Nummer sicher und führt die Testung gemeinsam mit den Gemeinden mit dem eigenen, bewährten System über 1450 durch.

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Was bedeutet das konkret? Nicht alle Getesteten können derzeit automatisiert über das Testergebnis informiert werden. Bis zur Behebung der Probleme konzentriert sich die Stadt Innsbruck auf die umgehende Information der positiv Getesteten. Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, wird noch am selben Tag telefonisch verständigt und erhält im Anschluss alle Infos zum zusätzlich notwendigen PCR-Test.

Mit dem IT-System der Leitstelle Tirol sei gewährleistet, dass alle positiv getesteten Personen automatisiert zeitnah nach der Testung informiert werden und aufgefordert werden, eine PCR-Testung durchzuführen, so das Land in einer Ausendung. Neu ist: Die getesteten Personen werden aktuell in den Gemeinden informiert, dass alle negativ getesteten Personen vorerst nur verspätet oder keine Benachrichtigung erhalten.

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Die Stadt Innsbruck bleibt optimistisch: Gemeinde-Einsatzleiter Bürgermeister Georg Willi ist sich sicher, dass auch diese Herausforderung gut gemeistert werden wird. Er versichert zudem: „Jeder, der sich testen lassen will, erhält sein Ergebnis. Die negativ Getesteten, indem sich nichts mehr hören, jene mit positivem Ergebnis werden – wie geplant – telefonisch verständigt.“

Auch in Wien kommt immer wieder zu Ausfällen, das Bundesheer habe daher ein Backup in Papierform angelegt, teilte die Stadt auf APA-Anfrage mit.

(mt)

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