NÖ: Skandal bei Faschingsumzug

Nach Bayern gibt es jetzt auch bei uns in Österreich Riesenwirbel um einen Faschingsumzug. In Maissau in Niederösterreich ist es nämlich zu einem rassistischen Zwischenfall gekommen. Auf einem Wagen waren gegen den Islam und Flüchtlinge gerichtete Sprüche zu lesen - unter anderem "Asyl88" oder "Shariah Police". Auch Bilder von erhängten Flüchtlingen haben sich auf dem Umzugswagen befunden. In den Social Networks gehen die Wogen hoch!

Bürgermeister Josef Klepp bedauert die Teilnahme des Wagens am Umzug:
"Grundsätzlich möchte ich festhalten, dass sich die Stadtgemeinde Maissau ausdrücklich von jedem fremdenfeindlichen und überholten Gedankengut distanziert. Der entsprechende Festwagen entspricht in keiner Weise den Werten, die von unserer Gemeinde gelebt und vertreten werden. Wie ich den Wagen zum ersten Mal entdeckt habe, habe ich sofort gesehen, dass hier etwas nicht passt und die Thematik völlig falsch dargestellt wurde. Der Wagen wurden dann von der Veranstaltung entfernt."

Der Verfassungsschutz ermittelt jetzt wegen Verhetzung und Wiederbetätigung.

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