Mehr Rechtsextremismus

in Europa durch die Pandemie

(16.02.2021) Die Corona-Pandemie verschlimmert den Rechtsextremismus in Europa. Durch die Gesundheitskrise haben sich im letzten Jahr verschiedene antisemitische Verschwörungstheorien über den ganzen Kontinent verbreitet. In rechtextremen Gruppen wird über angebliche Eliten und böse Vorhaben im Rahmen der Impfkampagne und der Lockdownentscheidungen gemutmaßt.

Für die Untersuchung "State of Hate – Far Right Extremism in Europe" von der Berliner Amadeu Antonio Stiftung wurden 12.000 Bürgerinnen und Bürger aus acht europäischen Ländern zu gesellschaftlichen und politischen Themen befragt.

QAnon wächst

Besonders QAnon, eine aus den USA stammende Verschwörungsideologie, hat an Zuwachs gewonnen. Vor allem in Großbritannien und Deutschland hat sie sich in unterschiedlichen Szenen weiter verbreitet. Normalerweise sind Rechtsextremisten sehr nationalistisch geprägt, in diesem Fall sehen sie Europa aber als "gemeinsames Abendland", das es zu "verteidigen" gilt. Auch Rechtsterrorismus ist weiterhin eine Gefahr.

Durch die Diskussion der Pandemiemaßnahmen rückt der normale politische Meinungsaustausch in den Hintergrund. Das hat dazu geführt, dass sich der Hass auf Minderheiten vergrößert hat. Die Untersuchung weist aber auch auf einen Lichtblick hin: Misstrauen und Pessimismus spielen rechtsextremistischen Gruppen nur so lange in die Karten, bis sich die Situation wieder normalisiert hat.

(DM)

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