Messerattacke auf Polizeihund

Klinge durchbohrte Brust

(03.02.2020) Diese Geschichte schockt nicht nur Tierliebhaber: In Australien ist am Wochenende ein Polizeihund Opfer einer Messerattacke geworden. Der Vierbeiner kämpft seitdem ums Überleben.

Der tragische Vorfall hat sich Sonntagnacht in Brisbane ereignet. Gegen halb 2 haben Polizeibeamte versucht mutmaßliche Autodiebe festzunehmen. Zwei Verdächtige ergriffen die Flucht. Ein Polizeihund sollte den beiden Flüchtigen stellen – was auch gelang. Der sieben Jahre alte "Kaos" konnte die Gesuchten innerhalb von 15 Minuten ausfindig machen. Beamte sind herbeigeeilt. Während der Festnahme zückte einer der Männer ein Messer und stach damit auf den Hund ein. Die 12 Zentimeter lange Klinge bohrte sich in die Brust des Vierbeiners. Der Hund ging daraufhin zu Boden.

Der Polizeihundeführer leistete vor Ort Erste Hilfe und kümmerte sich um die große Stichwunde. Er brachte seinen vierbeinigen Kollegen dann in eine Tierarztpraxis. „Kaos“ musste sich anschließend einer Operation unterziehen. Ob er überlebt, ist bisher noch unklar. Er befindet sich laut Angaben der Polizei „in einem ernsten Zustand“.

Die zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren werden sich wegen schwerer Tierquälerei, unrechtmäßigen Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs, schwerer Körperverletzung und Behinderung der Polizei vor Gericht verantworten müssen.

(ap)

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