Minnesota im Ausnahmezustand

EU kritisiert tödlich Schüsse

(26.01.2026) Wie sehr kann die Lage noch eskalieren? Nach den tödlichen Schüssen von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf einen Krankenpfleger schickt Präsident Donald Trump den früheren kommissarischen Behördenleiter Tom Homan in den US-Bundesstaat Minnesota. Er solle am Montagabend ankommen und dann direkt an Trump berichten, teilte der Präsident auf seinem Sprachrohr Truth Social mit. Regierungssprecherin Karoline Leavitt fügte an, dass Homan die Einsätze vor Ort überwachen solle.

Homan ist der Mann, der Trumps Abschiebepolitik durchsetzen soll. Er gilt als Hardliner und hatte auch nach den tödlichen Schüssen eines Bundesbeamten Anfang Januar auf die 37-jährige Renée Good - ebenfalls in Minneapolis - ein konsequentes Vorgehen von ICE gefordert. Diese sollten "ohne Entschuldigung" fortgesetzt werden.

Am Samstagmorgen war der 37 Jahre alte US-Bürger Alex Pretti durch Schüsse von Bundesbeamten in Minneapolis ums Leben gekommen. Die US-Regierung stellt die tödlichen Schüsse als Selbstverteidigung dar.

Europäische Staaten kritisieren tödliche Schüsse

Nach den tödlichen Schüssen bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis melden sich auch europäische Regierungen mit Kritik und Fragen zu Wort. Der deutsche Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille äußerte am Montag in Berlin die Erwartung, "dass der Fall zügig rechtsstaatlich untersucht und aufgeklärt wird". Offene Kritik äußerte der italienische Außenminister Antonio Tajani. Er warf den US-Einwanderungsbehörden "Missbrauch" vor.

Die vorliegenden Bilder zeigten Übergriffe, sagte der italienische Vizepremier dem Radiosender Rai Radio1. "Es ist ein großer Unterschied, ob man eine bewaffnete Person festnimmt oder sie tötet", so Tajani. Anlass der Kritik ist der Tod des 37-jährigen Intensivpflegers Alex Pretti, der am Wochenende in Minneapolis von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Weniger als drei Wochen zuvor war in der Stadt bereits die 37-jährige Renee Good bei einem Einsatz der Bundesbehörde getötet worden.

Die US-Regierung stellte die tödlichen Schüsse auf Pretti als Selbstverteidigung dar. Videomaterial im Netz von der Szene erweckt einen anderen Eindruck. Die Videos zeigen, wie mehrere Beamte den Mann niederringen und am Boden fixieren. Danach sind mehrere Schüsse zu hören.

(fd/apa)

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