Mit Kampfsport gegen IS-Propaganda

(02.08.2016) Warum funktionieren die Maßnahmen zur Deradikalisierung von Islamisten in Europa nicht? Viele Österreicher fürchten sich nach den letzten Wochen, dass auch in Österreich ein Anschlag passieren könnte. Um das zu verhindern, müssen mögliche IS-Sympathisanten abgefangen werden. Und wie das gehen könnte, zeigt ein Wiener Projekt namens "Not in God’s Name", also “Nicht in Gottes Namen“. Dabei kümmern sich prominente Kampfsportler muslimischen Glaubens von Thaiboxen bis Martial-Arts um diese Jugendlichen.

Herkömmliche Deradikalisierungmaßnahmen funktionieren einfach nicht gut genug, sagt Projekt-Initiator Alexander Karakas:
„Plakate, Werbeanzeigen oder wenn österreichische Politiker vor den Gefahren des IS warnen. Das ist alles für diese Zielgruppe nicht relevant. Wir haben hingegen eine zweistellige Anzahl von Jugendlichen mit muslimischem Background erreichen können, mit NULL Euro Unterstützung. Ich stelle die Frage in den Raum: Was könnten wir wohl erreichen, wenn der österreichische Staat sagen würde: Okay, arbeiten wir hier zusammen!“

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