Mit Maiglöckchen vergiftet

Geständnis!

Grausamer Mord!

Eine 44-jährige Frau aus Ungarn, die sich seit Monaten wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft in Klagenfurt befindet, hat nun eine Tat gestanden. Sie gibt zu, einen 95-jährigen Kärntner mit einem Maiglöckchen-Extrakt getötet zu haben. Die Frau hat dem Pensionisten ein Püree aus den hochgiftigen Blättern des Maiglöckchens verabreicht. Die 44-Jährige ist eine jener drei Frauen, gegen die seit November des Vorjahres wegen Mordes und Betruges ermittelt wird.

Der 95-Jährige soll laut "Kleine Zeitung" bereits ein paar Wochen vor seinem Tod Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Die 44-jährige Ungarin soll "ihm vor einiger Zeit etwas in den Mund gespritzt bzw. etwas in den Mund gegeben haben". Das Landeskriminalamt hat bereits nach der Festnahme der drei Frauen vermutet, dass bei dem Tod des 95-Jährigen etwas nicht mit rechten Dingen abgelaufen ist.

Offiziell ist der Pensionist eines natürlichen Todes gestorben. Ohne Geständnis wäre die Tat schwer zu beweisen gewesen. Die Leiche des Kärntners wurde nämlich eingeäschert.

Das Motiv der Frauen? Geld! Ziel soll gewesen sein, durch Tricks zahlreichen Menschen hohe Geldsummen herauszulocken. Neben dem Mord des Pensionisten soll auch eine Serie an Brandstiftungen, sowie ein weiterer Mord an einer 72-Jährigen auf das Konto der drei Frauen gehen.

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