Mobbing: Unsere Schüler leider top

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Niemand mobbt mehr als unsere Schüler! Laut einer aktuellen OECD-Studie belegt Österreich den unrühmlichen ersten Platz in Sachen „Bullying in der Schule“. Hierzulande geben 21 Prozent der Buben im Alter zwischen 11 und 15 Jahren an, in den letzten beiden Monaten Mobbing-Erfahrungen gemacht zu haben. Der OECD-Schnitt liegt bei nur 11 Prozent. Das beste Ergebnis erzielt Schweden mit 4 Prozent. Der Fehler in Österreich: Die Schulen kennen das Problem, reagieren aber nicht ausreichend.

Schulpsychologe Josef Zollneritsch:
“Wir bräuchten viel mehr Zeit in den Schulen, um uns diesem Problem zu widmen. Die derzeitige Unterrichtsform ist dafür einfach nicht geeignet. Gerade in diesem Alter, also knapp vor der Pubertät, ist Mobbing ein ganz großes Thema und die Schulen müssen sich damit befassen. Dafür brauchen wir aber Strukturänderungen.“

Bullying in der Schule – männliche Opfer zwischen 11 und 15 Jahren:

ÖSTERREICH: 21 Prozent

• Estland: 20 Prozent

• Russland: 18 Prozent

• Belgien: 17 Prozent

• Kanada: 15 Prozent

• Schweiz: 15 Prozent

• Frankreich: 15 Prozent

OECD-Schnitt: 11 Prozent

• USA: 11 Prozent

• Deutschland: 11 Prozent

• Großbritannien: 9 Prozent

• Italien: 5 Prozent

• Schweden: 4 Prozent

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