Folterkammer entdeckt

in den Niederlanden

(08.07.2020) Krasser Fund in den Niederlanden! Der Polizei gelingt derzeit Schlag um Schlag gegen die Unterwelt. Das ist möglich, weil französische Kollegen tausende Handynachrichten von Kriminellen entschlüsselt haben.

Die Ermittler haben mehrere selbstgebaute Gefängniszellen und eine mutmaßliche Folterkammer entdeckt. Sechs Männer sind daraufhin festgenommen worden. Sieben Frachtercontainer sind in einem Lagerhaus im Ort Wouwse Plantage umgebaut worden. In der Folterkammer hat es einen Zahnarztstuhl, Zangen, Skalpelle und Handschellen gegeben.

Die Polizei hat die Folterkammer rechtzeitig entdeckt - bevor sie genutzt werden konnte. Mögliche Opfer sind kontaktiert worden. Die Hinweise dafür haben die Ermittler den Angaben nach aus verschlüsselten Handydaten von Kriminellen, die französische Polizisten zuvor knacken konnten, bekommen. Auf Grundlage dieser Daten haben Ermittler in den Niederlanden und in Großbritannien bereits hunderte Verdächtige festgenommen.

„Sechs der Container waren als Zellen gedacht, um Leute zu fesseln, und ein Container war als Folterkammer geplant“, sagt Andy Kraag, Leiter der zentralen Ermittlungsabteilung der niederländischen Polizei. Der Einsatz hat „eine Reihe von Kriminalverbrechen“ verhindert.

Mit Blick auf die mutmaßlichen Folterinstrumente teilte die Polizei mit, die Geräte hätten wahrscheinlich für die Folter von Opfern benutzt werden sollen „oder mindestens, um sie unter Druck zu setzen“.

Die niederländische Polizei hat bereits letzte Woche von einem Schlag gegen Drogenhändler berichtet. Mehr als 100 Verdächtige sind nach dem Hack der Handydaten festgenommen worden. Mehr als acht Tonnen Kokain und 1200 Kilogramm Crystal Meth sind sichergestellt worden. 19 Drogenlabore sind ausgehoben und dutzende Waffen beschlagnahmt worden.

(mt)

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