Mohammed auf neuer "Charlie Hebdo"

Drei Millionen Stück, übersetzt in 16 Sprachen: Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ erscheint nach dem Anschlag auf die Redaktion in Paris mit zwölf Toten vergangene Woche heute mit einer Rekordauflage. Bisher wurden immer nur 60.000 Stück gedruckt. Am Cover ist trotz der Tragödie wieder der islamische Prophet Mohammed, in weiß gekleidet, er weint und hält ein Schild mit den Worten „Je suis Charlie“, "Ich bin Charlie". Darüber steht: "Alles ist vergeben".

Kritisch sieht das der österreichische Karikaturist Alfred Raschl:
"Was sind das für Leute, die diese Zeitung kaufen und sich daran amüsieren, wenn religiöse Personen verunstaltet und veräppelt werden. Diese radikalen Kräfte werden sich provoziert fühlen und wieder zuschlagen. Auf der anderen Seite wäre es natürlich problematisch, die Zeitung einzustellen. So würde man die Terroristen zu Siegern erklären."

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