Mord in Flüchtlingsheim

Prozess in Innsbruck

Mordprozess am Landesgericht Innsbruck. Ein 38-jähriger Syrer muss sich verantworten. Der Mann soll im vergangenen Dezember seine Ehefrau in einer Flüchtlingsunterkunft umgebracht haben. Er soll die Frau zu Boden gestoßen, ihr heftige Schläge und Tritte gegen den Kopf verpasst und sie schließlich stranguliert haben.

Das Tatmotiv dürfte Eifersucht gewesen sein, sagt Gerichtssprecher Andreas Stutter:
"Die beiden haben bereits getrennt gelebt, sie sind auch in getrennten Heimen untergebracht gewesen. Es hat aber täglichen Besuchskontakt gegeben. Es dürfte wohl um ein Handy und den Kontakt der Frau zu einem anderen Mann gegangen sein. Völlig geklärt ist das aber noch nicht."

Dem Angeklagten droht lebenslange Haft.

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