Mord und Selbstmord

In Hohenems

(21.12.2021) Nach einer Bluttat am vergangenen Donnerstag in Hohenems, die mit dem Tod einer 35-jährigen Frau und eines 47-jährigen Mannes endete, lagen heute Dienstag die Obduktionsergebnisse vor. Sie legten den Verdacht nahe, dass es sich um Mord und Suizid des Mannes handle, sagte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, auf APA-Anfrage. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Was war passiert?

Als wahrscheinlich gilt nach derzeitigem Erhebungsstand, dass der 47-Jährige die Frau mit einem Messer attackierte und anschließend Suizid beging. Die Frau war gegen 10.40 Uhr mit schweren Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße liegend aufgefunden worden. Passanten, die ihr zu Hilfe kamen, glaubten zunächst an einen schweren Verkehrsunfall. Im nebenstehenden Mehrparteienhaus lebte das kinderlose Paar in einer gemeinsamen Wohnung, aus der die Frau möglicherweise zu flüchten versucht hatte. Laut Polizeiangaben lagen keine Anzeigen wegen häuslicher Gewalt vor.

Türe vom Einsatzkommando Cobra geöffnet

Der 47-jährige Mann hatte sich in der Wohnung eingesperrt, die Türe wurde vom Einsatzkommando Cobra geöffnet. Auch er wies schwere Stichverletzungen auf. Beide wurden ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht und notoperiert, erlagen aber ihren Verletzungen.

Du brauchst Hilfe? Nütze die vielen Möglichkeiten!

Frauen, die Gewalt erleben, finden kostenlos und rund um die Uhr Hilfe und Informationen bei der Frauenhelpline unter: 0800/222555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser unter www.aoef.at und der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie: www.interventionsstelle-wien.at. Betroffene von Gewalttaten und Verbrechen können sich an die Opferschutzorganisation Weißer Ring wenden unter der Tel.: 0800/112-112, www.opfernotruf.at; droht akute Gewalt, rufen Sie sofort den Polizeinotruf unter 133 oder 112. Gehörlose und Hörbehinderte können per SMS an 0800/133 133 Hilfe rufen. Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at

(fd/apa)

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