Mum lässt Kids für Kohle operieren

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Nach einer furchtbaren Kindesmisshandlung wird eine Mutter in England jetzt zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die 49-jährige Britin hat ihre beiden Kinder mehr als zehn Jahre lang unnötig medizinisch behandeln lassen.

Der Grund: Die Mutter hat dafür rund 433.000 Euro an staatlicher Behinderten-Beihilfe dafür empfangen. Sie hatte jahrelang vorgetäuscht, dass ihr Sohn und ihre Tochter an Asthma, Autismus und schweren Essstörungen gelitten hätten. Den Kids wurden dann unter anderem Ernährungsschläuche in den Magen gelegt. Die User im Netz sind megaschockiert!

Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits spricht von schwerster Kindesmisshandlung:
"Das ist leider etwas, das bekannt ist und immer wieder übersehen wird. Kinder werden dazu gezwungen, Ärzten irgendwelche Symptome zu erzählen, die gar nicht vorhanden sind. Das ist eine bekannte Erkrankung von Müttern, dass entweder über psychischer Ebene oder über Medikamente, die gar nicht notwendig sind, Kinder krank gemacht werden."

Viele fragen sich jetzt im Social Network, wie denn so ein Fall überhaupt möglich ist. Muss ein Arzt vor der Operation nicht eine genaue Diagnose erstellen?

Allgemeinmediziner Wolfgang Auer:
"Die Ärzte verdienen in England bei den durchgeführten Leistungen mit und letztendlich geht es vor allem und die ganzen privaten Anbietern. Da kann ich mir vorstellen, wenn man mit einem Kind hinkommt und sagt, dass ich einige tausend Pfund zahle, dass diese verantwortungslosen Ärzte dann auch wirklich operieren. Für Österreich kann ich sicherlich entwarnen - bei uns ist sowas ausgeschlossen."

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